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Migrationsgesellschaftliche Bildungsprozesse in der Auseinandersetzung mit antimuslimischen Tendenzen, Antisemitismus und Antiziganismus |
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Einladung zum Gastvortrag Inhalt: An stereotypisierenden Wahrnehmungen und an der Abwehr von Gruppen, denen ein „Migrationshintergrund“ zugeschrieben wird, sind die Bildungsinstitutionen selbst beteiligt. Gleichzeitig können Bildungsveranstaltungen zur Reflexion und Kritik dieser Praktiken beitragen und die migrationsgesellschaftliche Kontextualisierung aller Beteiligten anregen. In diesem Widerspruchsgefüge betrachtet der Vortrag aktuelle Entwicklungen. In West-Europa sind in den letzten Jahren antimuslimische Wahrnehmungen populär geworden. Auf der globalen Bühne politisierter Selbst- und Fremdbilder erneuern sich antisemitische Sichtweisen. Beide Komplexe bieten Welterklärungsmuster und Feindbilder, während mit antiziganistischen Denkweisen soziale Ungleichheiten kulturalisiert werden. Der Vortrag skizziert Ausprägungen und Zusammenhänge der drei Diskriminierungsformen und geht auf kritische Positionierungen in der Bildungsarbeit ein.
Einführung zur Vortragsreihe „Differenzverhältnisse: Gesellschaftliche Bedingungen von Erziehung und Bildung“ (Jänner – Juni 2012): Ao. Univ.-Prof. Dr. Maria A. Wolf, Leiterin des Instituts für Erziehungswissenschaft Moderation: Univ.-Ass. Mag. Oscar Thomas-Olalde, Lehr- und Forschungsbereich „Migration und Bildung“, Institut für Erziehungswissenschaft Zur Person: Astrid Messerschmidt ist Professorin für Interkulturelle Pädagogik und lebenslange Bildung an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind u.a. Bildung in der Migrationsgesellschaft, Erinnerungsdiskurse in den Nachwirkungen des Nationalsozialismus und Kritische Bildungstheorie |
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| Location : Universität Innsbruck, Innrain 52, Hörsaal 5 | ||||||
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