Stationentheater am Tag der Freiwilligen, 17.06.2011
Um ein komplexes Rechtssystem zu verstehen, kann es helfen, selbst in die Rolle eines/einer AntragstellerIn zu schlüpfen. Im Rahmen des Stationstheaters der unabhängigen Rechtsberatung erfuhren die Besucher die einzelnen Schritte des österreichischen Asylverfahrens.
Die Großteils ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Diakonie-Rechtsberatung informierten über das österreichische Asylverfahren und damit auch über die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Organisation.
Im Rahmen des Stationentheater wurden 5 Stationen des Asylverfahrens interaktiv aufgearbeitet. Bei jeder Station wurde mit Bildern und Plakaten, Theaterszenen und Informationen versucht den BesucherInnen die schwierige Thematik näher zu bringen.
Resümee des Tages
Rückblickend darf erwähnt werden, dass der Tag des Ehrenamts für die unabhängige Rechtsberatung sehr erfolgreich war. Nach vielen Stunden interaktiven Theaters, rund 90 BesucherInnen, Feedbackrunden und informellem Austausch am Buffet hat sich der Tag zu Ende geneigt.
Angefangen von PolizistInnen welche Fingerabdrücke nahmen und Handtaschen incl. Dokumente kontrollierten, BeamtInnen welche die BesucherInnen von A nach B schickten, Einteilung in die Grundversorgung und das interaktive miterleben einer Einvernahme beim Bundesasylamt, gestaltete sich das Stationentheater vor allem durch den Input der BesucherInnen sehr vielseitig.
Die Ziele der unabhängigen Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienstes - Bewusstseinsbildung, Aufklärungsarbeit und die Erweiterung des Teams - wurden somit erreicht.









